Süße Verpackung: Stifte

Wenn ihr diesen Blogpost lesen werdet, da sind mein Freund und ich aufm Weg nach Trier. Wir wollten die vorlesungsfreie Zeit mal nutzen und einen kleinen Tagesausflug in die „älteste Stadt Deutschlands“ machen. Es gibt ja neben Trier noch weitere 4 Städte, die Anspruch auf diesen Titel erheben. Amtlich ist da nichts bestätigt. Ich wollte eigentlich nur kurz erklären, warum ich es in Anführungszeichen gesetzt habe. Nicht, dass ihr schon denkt, ich halte hier ein Referat über Trier.
Vor 2 Jahren haben wir beschlossen mal die UNESCO-Weltkulturerben Deutschlands und Umgebung abzuklappern. Eins nach dem anderen. In den letzten beiden Jahren haben wir schon folgende Orte von unserer Liste streichen können:

  • Völklinger Hütte in Völklingen, Saarland: ein ehemaliges Eisenerz
  • Kölner Dom in Köln, Nordrhein-Westfalen: darf natürlich nicht fehlen, wenn man in Köln wohnt
  • Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel, Hessen: Kasseler Wasserspiele, Herkules-Statue, Schloss Wilhelmshöhe und Löwenburg
  • Luxemburg in Luxemburg: Altstadtviertel und Festung

Und heute ist Trier an der Reihe. Die Römerbauten Triers stehen ebenfalls auf der Liste und locken jedes Jahr etliche Besucher an. Ich bin mal gespannt, wie der Tag heute wird. Ich werde berichten.

Stift Verpackung Schule 17

Nun zum eigentlichen Thema. Heute gibt es wieder etwas für die Bastelmäuse unter euch. In Hessen haben die Ferien gerade angefangen, in NRW neigen die sich dem Ende zu. Heißt, bald werden wieder viele Kinder eingeschult. Ich zeige euch eine süße Verpackungsmöglichkeit, die sich nicht nur für die 1. Klässler/innen eignet, sondern auch für die Älteren, die in die weiterführende Schule kommen oder einer/einem werdenden Lehrer/in. Für Leute, die im Büro arbeiten, wäre das vielleicht ebenfalls etwas.
Ihr könnt sie hervorragend als Einladungen, Mitbringsel oder Tischdeko verwenden – ihr seht, vielseitig einsetzbar.

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Wir stellen solche Stifte her. Die könnt ihr euch in jeder beliebigen Größe und Farbe basteln und die kleine Message an die jeweilige Person anpassen. Lasst uns loslegen.

Stift Verpackung Schule

Du brauchst:
Tonpapier in Wunschfarbe
Transparentpapier in Wunschfarbe
Malerkrepp
Klebestift
Bleistift
Lineal/Geodreieck
Messer
Schere
Stifte

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    • Rechteck aufs Tonpapier übertragen
      • die kürzere Seite ist immer 5 mm kürzer als die lange (hier:  16,5 x 17 cm)
      • zeichnet in gleichem Abstand parallele Linien zur langen Kante (hier:  3 cm breit)
        • letztes Segment bleibt als Klebelasche übrig
    • zeichnet zur kurzen Seite eine parallele Linie ein (hier:  5 cm)
      • die Breite ist abhängig von der Breite eures Malerkrepps, legt es zur Probe vorher an
    • in die kleinen Rechtecke oben markiert ihr jeweils die Mitte, so dass Dreiecke entstehen (2. Bild)

Stift Verpackung Schule 3 Stift Verpackung Schule 4

    • mit Messer und Lineal an allen Linien entlangfahren und anschließend an diesen Kanten falten
    • dreht das Rechteck um und klebt das Malerkrepp an der geknickten Stelle (2. Bild)

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    • Rechteck wieder umdrehen
    • schneidet zunächst in die parallelen Linien ein bis zum Querstrich (1. Bild)
    • nun immer jedes 2. Dreieck ausschneiden (2. Bild)
      • nur beim ersten, da müsst ihr auf beiden Seiten die Dreiecke entfernen

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    • knickt nun die übrig gebliebenen Dreiecke um, die dienen uns später als Klebelaschen (1. Bild)
    • es steht etwas von dem umgeknickten Dreiecken über, das schneidet ihr ab (2. Bild)

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    • auf der Seite mit dem Malerkrepp, schreibt ihr nun eure kleine Botschaft
    • auf alle Klebelaschen Kleber verteilen

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    • klebt alles zusammen, ein Segment nach dem anderen

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    • wenn ihr den Stift fertig gestellt habt, kommt noch die Verpackung für das Innere dran, damit nichts rumfliegt
    • legt das Geschenk (hier: Buntstifte) auf das Transparent-Papier und wickelt es zu einem Bonbon – an beiden Seite mit Schleife festbinden

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Packt das Bonbon in den Stift hinten hinein und fertig ist eure süße Verpackung für das Schulkind oder einer/einem werdenden Lehrer/in oder jemand, der an einem Schreibtisch arbeitet. Ich dachte, es ist mal ganz nett, auch was anderes zu bekommen als eine Schultüte. Selbstverständlich könnt ihr da alles reinpacken, was euer Herz begehrt – kleiner Brief mit einer lieben Botschaft, Süßigkeiten, kleine Schreibartikel oder Spielzeug usw.

Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr jemand, dem ihr so etwas schenken könnt?

Habt noch einen zauberhaften Tag, ihr Lieben! ♥Rosy kleinVerlinkt bei:
(Back to) SCHOOL!

2 Monate ist es her…

…als mein Blog damals online ging. Waaaahnsinn, wie schnell die Zeit davon rennt…!

Let´s Sail Away

Wenn ich zurück denke… Man man man, wie die Seite anfangs aussah – grauenhaft, beschreibt es ganz gut, haha. Das Ausgangs-Layout war dunkelpink. Jeder der mich kennt, weiß, das ist nicht ganz meine Farbe. Also änderte ich alles zu blau um, aber das sah auch nicht viel besser aus. Da ich total auf Pastellfarben stehe, versuchte ich es mit Pfirsich. Das gefiel mir schon besser, aber perfekt war es noch nicht und schlussendlich bin ich bei grün gelandet.

Home is where your <3 is

Durch die Anpassung der Farben des Layouts, machte ich mich mit HTML bekannt. Und HTML und ich waren und sind teilweise immer noch keine guten Freunde. Wie oft ich am Verzweifeln war bin. Am schlimmsten ist es, wenn ich stundenlang rumbastelte, es halbwegs hinbekommen habe und auf einmal war alles zerschossen: – Ahhhhhhh… Neiiiiiiiin… Verdammt… Scheiße… Wieso bin ich so blöd und bekomme das nicht hin?… Heul…
Aber zum Glück habe ich einen soooo tollen Schatz an meiner Seite, der auch noch programmieren kann. Er war mein Retter in der Not! Wäre er nicht, würde mein Layout wahrscheinlich immer noch pink-blau sein, das kleine süße Reh vom Header würde uns immer noch unschuldig anschauen und so gut wie nichts würde funktionieren.
An dieser Stelle ein dickes fettes obermega hammer Dankeschön an meinen Freund! 
Obwohl ich schon noch versuche, das meiste alleine hinzubekommen. Schließlich möchte ich selbst wissen, wie es geht und wie alles funktioniert.
Das Layout und die Seite sehen zwar immer noch nicht ganz so aus, wie ich es gerne hätte, aber das ist ja auch das Schöne. Es wird wahrscheinlich nie einen Punkt geben, an dem dieser Prozess stehen bleiben wird. Es kommen tagtäglich neue Ideen hinzu: Man könnte das so gestalten und das zu dem umändern…

zu viele Ideen, zu wenig Zeit

In den 2 Monaten durfte ich in die Welt des Bloggens eintauchen und merkte, was es heißt, einen eigenen Blog zu führen. Nicht mehr als Leser, sondern als die Person, die hinter den Kulissen steckt und alles vorbereitet, macht und tut. Ich sage euch, meine Freizeitgestaltung hat sich seitdem um 180° gedreht. Und das merkt nicht nur mein Liebster, sondern auch Freunde und Familie. Wie bezeichnen viele Blogger es so schön: Es ist ein Vollzeit-Hobby!
Es steckt so viel mehr dahinter als ein paar Worte runter zu schreiben und hier und da ein Bild einzufügen. Erst muss eine gute Idee her. Dann die Umsetzung, alles am Laptop zusammenbringen, als Blogeintrag vereinen und dann noch mehrmals Korrekturlesen. Generell lese ich schon nicht gerne meine eigenen Texte mehrmals durch (sei es zur Schulzeit, Unileben oder Job) und irgendwann sehe ich die Fehler einfach nicht mehr. Ich hoffe, ihr könnt sie mir verzeihen. Für einen Post gehen so gerne viele, viele Stunden und Tage drauf.

Papierrahmen falten 2
In Moment habe ich noch 2 1/2 Baustellen, an denen ich versuche mich stetig zu verbessern.
Erstens: Mein Schreiben. Ich habe den Blog nicht angefangen, weil ich die größte Schreiberin bin und der Welt zeigen möchte: Schaut her, was für wunderbare Texte ich verfassen kann.
Kennt ihr das Gefühl, ihr seht etwas und denkt euch: Wie hat er/sie das gemacht? Ich hätte so etwas auch gerne. Genau deswegen habe ich diesen Blog ins Leben gerufen.
Kurze Anleitung zu geben, damit sie jeder, auch Menschen, die behaupten, sie seien nicht so kreativ, jederzeit nachmachen können. Und ich hoffe doch, dass es mir einigermaßen gelingt. Zumindest hat sich bis jetzt noch niemand beschwert.
Trotzdem habe ich mir selbst als Ziel gesetzt, dass ich kontinuierlich daran arbeite, dass meine Einträge in Zukunft besser klingen.
Die 2. Baustelle ist das Fotografieren. Zur Zeit fotografiere ich immer noch mit meinem Smartphone und dass dort die Bilder nicht so toll aussehen, wie mit einer Spiegelreflex, ist klar. Deswegen bin ich in Moment auch am Überlegen, ob ich mir eine zulege. Immerhin investiert man da schon eine kleine Summe hinein und so eine Entscheidung will gut überlegt sein. Also, wer Tipps oder Ratschläge hat, welches Modell oder Ähnliches für eine Anfängerin ganz gut sind, immer her damit. Ich bin für alles dankbar.
Da ich mich sonst in meinem Leben noch nie mit Fotografie auseinander gesetzt habe, besitze ich auch noch nicht das Auge und Gefühl für das perfekte Bild. Ich hoffe, dass ich mit der Zeit noch viel lernen und mir das eine oder andere abschauen kann.
Der 1/2 Punkt hängt mit der Fotografie zusammen. Dieser Punkt lässt mich manchmal einfach nur noch leblos da liegen: Fotos am PC bearbeiten. Es ist einfach zum Haare raufen. Aktuell benutze ich GIMP, die kostenlose Alternative zu Photoshop. Also dieses Programm ist ja mal sowas von gar nicht intuitiv! Boah, da sitzt man stundenlang, versucht Schritt für Schritt es wie im Youtube-Video zu machen und am Ende alles kaputt oder verschwindet… Aaaaber wir wollen optimistisch sein: Es wird in Zukunft bestimmt leichter und ein bisschen besser ist es auch schon geworden. Ich lerne von Tag zu Tag dazu und so langsam befinde ich mich auf dem richtigen Weg.

Throw kindness aorund like confetti

Bestimmt kennen das andere Blogger auch. Man bekommt jetzt so Erwartungen von Freunde, Familie und Bekannte. Als DIY-Blogger erwarten die lieben Menschen seitdem immer etwas Kreatives als Geschenk. Bestimmt ist das bei Food-Bloggern so mit leckerem Essen und Fashion-Blogger müssen immer tiptop gestylt und auf dem neusten Trend sein. Manchmal ist es eine kleine Mini-Bürde, weil man denkt: Ob ich den Erwartungen jetzt gerecht werde?! Aber es macht sooo viiiiiel Spaß! Von daher ist es so, als würde dieses Thema gar nicht existieren.

JoyIsTheBestMakeUp

An dieser Stelle gebe ich jetzt zu: Eigentlich sollte heute ein anderer Post erscheinen, aber ich hänge etwas hinterher – Asche auf mein Haupt. Dafür konnte ich euch so mal einen kleinen Ein- und Rückblick geben und für alle, die mir nicht bei Instagram folgen, meine Handlettering-Sachen zeigen, die in den letzten 2 Monaten entstanden sind.
Zum Schluss möchte ich mich bei euch Lesern ♥ -lich bedanken! Es freut mich sehr, dass ihr hier immer wieder vorbeischaut und auch so liebe und nette Worte hinterlasst! Ich tanze dann wie ein Honigkuchenpferd durch die Gegend. Ich gestehe, ich habe keine Ahnung, wie ein Honigkuchenpferd tanzen würde, aber ihr wisst, was ich meine, hihi.

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Wochenende mit viel Sonnenschein, Spaß und Freude!
Eure Rosy

DIY: Tafelfarbe selbermachen

Halli hallo ihr Lieben,
wie ich im letzten Post erwähnt habe, war ich am Sonntag auf einem Flohmarkt in meiner Heimatstadt. Er findet in unserem Kurpark statt und dass auch nur 1x im Jahr, deswegen war es ein Must Go für mich. Es war sooo toll – ich liebe Flohmärkte! ♥ Sie versprühen so viel Charme und es macht unheimlich viel Spaß da herumzuschlendern. Von Stand zu Stand, von Tisch zu Tisch und dabei alle Objekte begutachten und immer auf der Hut zu sein – immerhin ist es möglich, dass man jeden Moment auf einen kleinen Schatz trifft. Dieses Jahr wollte ich auf jeden Fall ein paar Bilderrahmen für kleines Geld ergattern, damit ich endlich mein nächstes DIY-Projekt angehen kann. Die Idee schwirrt mir seit dem Urlaub in der Heimat (Vietnam), sprich seit Mitte April, im Kopf herum. Und siehe da, ich habe einige gefunden, sogar einen kostenlos abgegriffen. Es wird aber noch ein bisschen Zeit brauchen, bis ich diese Idee fertig gestellt habe.
Heute stelle ich euch ein anderes DIY vor. Und zwar ebenfalls eins, das ich mir schon seit längerem vornahm – and finally I did it!

Tafelfarbe selbermachen DIY 14

Und habt ihr es schon erraten? Ja genau, wir werden heute selbst Tafelfarbe herstellen für wenig Geld. Und stellt euch vor – in all euren Lieblingsfarben. Wir sind also nicht nur auf das typische Schwarz beschränkt. Ich habe extra diese Tafelfarbe auf verschiedenen Oberflächen ausprobiert. Man weiß ja nie, ob die selbsthergestellten Sachen dann auch alles können (wie die von der Industrie) oder man doch Abstriche machen muss.

Tafelfarbe selbermachen DIY 9

Tafelfarbe wollte ich schon immer mal haben und ausprobieren. Der Gedanke alles mögliche einfach anzumalen, um später mit Kreide drauf schreiben zu können, finde ich genial.
Irgendwann, durch Zufall, bin ich auf ein kleines Rezeptchen gestoßen, wie man selbst für wenige Euros Tafelfarbe machen kann. Habt ihr Lust drauf?

Tafelfarbe selbermachen DIY

Du brauchst:
Scheuer-Pulver (bei dm unter 2 Euro)
Acrylfarbe in Wunschfarbe
Wasser
Behälter/Gefäß zum Anmischen
Pinsel
Teelöffel
Handtuch (das schmutzig werden darf)
Schleifpapier
Kreide
Gegenstand, der bemalt werden soll

Tafelfarbe selbermachen DIY 1 Tafelfarbe selbermachen DIY 2

    • 2 TL Scheuerpulver + 2 TL Wasser im Behälter (hier: Joghurt-Becher) verrühren, sodass alle Klümpchen aufgelöst sind
    • ca. 6-7 TL Acrylfarbe hinzufügen und alles gut vermischen
      • denkt daran, dass die Farbe beim Trocknen etwas nachdunkelt
    • malt den Gegenstand an
      • alle Gegenstände sollten vorher sauber sein
      • bei Holz: evt. vorher bisschen glatt schleifen

Tafelfarbe selbermachen DIY 3 Tafelfarbe selbermachen DIY 4

    • lasst alles gut trocknen (30 Min. – 60 Min.)
    • raut die Oberfläche mit Schleifpapier leicht an
      • bei glatten Gegenständen, wie Metall, braucht ihr nicht anrauen
    • streicht eine 2. Schicht Tafelfarbe auf und wieder trocknen lassen
      • evt. noch eine 3. und 4. Schicht nachlegen, falls es noch nicht reicht

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    • lasst alles gut trocknen
    • nehmt euch nun weiße Kreide und reibt die ganze Fläche damit gut ein
    • mit trocknem Tuch entfernt ihr die Kreide
      • den Schritt brauchen wir, damit die Kreide später rückstandslos wieder weggeht

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And it´s done. Fertig ist eure eigene Tafelfarbe. Jetzt könnt ihr mit jeder beliebigen farbigen Kreide los kritzeln oder schreiben. Mit diesen beiden Bildern wollte ich euch zeigen, dass man die Kreide danach auch wirklich wieder runter bekommt von der eben erschafften Tafelfläche. Und wie gesagt, benutzt ein Tuch, dass gerne schmutzig werden kann. Wichtig: Immer nur trocken abwischen, niemals nass, da sich sonst die Tafelfarbe ablösen kann!

Tafelfarbe selbermachen DIY 10

Hier habe ich euch mal pinke Tafelfarbe zusammengebraut, genau nach dem gleichen Prinzip. Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr auch, dass ich mehrere Schichten auf die beiden Holzscheiben aufgetragen habe (hier: jeweils 3x).

Tafelfarbe selbermachen DIY 11

Ihr habt gesehen, dass es prima auf Holz funktioniert. Auf einer Metalldose habe ich es ebenfalls ausprobiert. Die Farbe hält wunderbar. Um diese Etikettenform hinzubekommen, habe ich vorher mit Tesa alles abgeklebt.
Als mein Freund später kam und sich erkundigte, wie ich das gemacht habe, meinte er
– „Hast du nicht Klebefolie? Wäre es damit nicht einfacher gewesen: Motiv auf Klebefolie, ausschneiden, aufkleben“
– „Äh… Ja stimmt, verdammt. Zu spät. Leider bin ich nicht selbst auf die Idee gekommen“
Stattdessen habe ich 1000 Tesastreifen benutzt, um dieses Motiv zu legen kleben. Aber so wisst ihr jetzt wenigstens Bescheid.

Tafelfarbe selbermachen DIY 12

Das hier war mal ein Mitbringsel meiner Oma aus Marokko. Ursprünglich ein Spiegel. Leider sehr klein und blind, so dass ich mich nur verschwommen erkennen konnte. Der lag jetzt jahrelang in der Ecke. Aber so aufgepimpt als Tafel, schreibe ich gerne mal eine kleine Notiz dran. Wie ihr hier seht, habe ich mich in dem Fall für blau entschieden. Sieht doch super aus, oder?
Das Ding mit dem kleinen gelben Smiley ist ein Deckel. Auch hier kann ich nicht meckern.

Tafelfarbe selbermachen DIY 13

Eins müsst ihr noch bedenken: Je dunkler die Tafelfläche, desto besser kommt helle Farbkreide zur Geltung. Und genauso umgekehrt. Ach, und bei Kunstoff bzw. Plastik bin ich kläglich gescheitert. Aber ich denke, es gibt genug Alternativen, deswegen konnte ich den Fehlversuch verkraften, haha.

So, das war´s dann auch schon wieder von mir.
Wie hat euch das Tutorial gefallen? Könnt ihr damit was anfangen?

Rosy klein

Lachs-Spinat-Lasagne

Wer mir bei Instagram aufmerksam folgt, hat mitbekommen, dass es letzte Woche bei uns Lachs-Spinat-Lasagne zum Abendessen gab. Es ist eine gute Alternative zu der klassischen mit Hackfleisch und ich persönlich finde, dass sie nicht so schwer im Magen liegt und trotzdem gut sättigt.

Lachs-Spinat-Lasagne 13 
Das Rezept habe ich bis jetzt immer mit TK Wildlachs gemacht, da normalem TK Lachs nachgesagt wird, dass er mit vielen Schadstoffen belastet ist. Teilweise durch die Gewässer, in denen die Lachse gehalten werden, aber auch durch die Nahrung nehmen sie angeblich was auf. Aus diesem Grund greifen wir zu Wildlachs, da die Werte dort um einiges niedriger sein sollen. Obwohl ich schon sagen muss, dass die rötliche Farbe beim normalen Lachs toller und frischer wirkt. Ob man das ganze mit frischem Lachs machen kann, weiß ich nicht. Hab ich bis jetzt noch nicht ausprobiert.
Beim Spinat hingegen schon. Also wenn es im Supermarkt in der Obst- und Gemüseabteilung frischen Spinat gibt, dann greift ruhig zu.
So, jetzt genug davon. Ihr wollt bestimmt wissen, wie man diese leckere Lasagne zubereitet. Wollen wir loslegen?

Lachs-Spinat-Lasagne

Du brauchst:
Lasagneblätter
400g Lachs/Wildlachs
Spinat/Rahmspinat
100 ml Schlagsahne
Geriebener Käse

Sauce: 
1 EL Butter
2 EL Mehl
250 ml Milch
150 ml Schlagsahne
150 ml Wasser
1 EL Tomatenmark
Knoblauch
Pfeffer
Salz

Lachs-Spinat-Lasagne 1

    • Rahmspinat in einem Topf mit 100 ml Sahne bei schwacher Hitze zum Auftauen bringen
      • mit Salz und Pfeffer würzen
      • bei frischem Spinat: waschen und kleinschneiden, danach mit Sahne aufkochen und würzen
    • Sauce:
      • 1 EL Butter in einem Topf schmelzen, 2 EL Mehl hinzugeben und umrühren
      • sobald es anfängt leicht zu köcheln, löscht ihr mit Milch ab
      • 150 ml Sahne und 150 ml Wasser dazu und alles kurz aufkochen lassen
      • 1 EL Tomatenmark und Knoblauch (gepresst) hinzufügen
      • mit Salz und Pfeffer alles abschmecken
    • Wildlachs in Würfel schneiden
      • solange er noch halbgefroren ist, kann man ihn viel leichter schneiden
    • und schon können wir anfangen zu schichten

Lachs-Spinat-Lasagne 2 Lachs-Spinat-Lasagne 4

    • erst Sauce und großzügig Spinat darauf (ist die einzige Schicht Spinat im Auflauf)

Lachs-Spinat-Lasagne 5 Lachs-Spinat-Lasagne 6

    • Lasagneblätter darüber und wieder eine Schicht Sauce

Lachs-Spinat-Lasagne 7 Lachs-Spinat-Lasagne 8

    • Lachswürfel verteilen und eine Schicht Lasagneblätter

Lachs-Spinat-Lasagne 9

    • zum Schluss noch die restliche Sauce und den Reibekäse darauf verteilen
    • bei 180 – 200° C in den Ofen für ca. 30 Minuten

Lachs-Spinat-Lasagne 12

Mhmm yummy, fertig ist euer Lachs-Spinat-Auflauf! Ich bekomme schon wieder Hunger, wenn ich mir die Bilder nur anschaue.

Habt ihr einen Lieblings-Auflauf? Was kommt bei euch abends eigentlich auf dem Tisch – etwas Warmes oder eher Kaltes?

So, und ich mache mich jetzt aufm Weg. Einmal im Jahr gibt es in der Heimat einen Flohmarkt im Kurpark. Da muss ich unbedingt hin: Ein bisschen rumtrödeln und rumstöbern – hoffentlich komme ich nachher mit vielen kleinen Schätzen wieder!

Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Einen schönen Sonntag und lasst es euch gut gehen!
Eure Rosy

„Nimm Dir was Du brauchst…“ – Karte

Am Anfang des Monats hatte eine sehr gute Bekannte der Familie Geburtstag. Sie akzeptiert nie gekaufte Sachen, d.h. ich musste ran und mir was überlegen. Nachdem ein Geschenk feststand, fehlte noch die passende Karte. Da mir nichts einfiel, schaute ich mir meine Pinnwand bei Pinterest an, was ich so in den letzten Wochen und Monaten gepinnt hatte und tatsächlich entdeckte ich etwas. Damals als ich den Pin sah, dachte ich mir: Die Idee ist ganz witzig. So etwas machst Du mal für euren Flur, dann können sich die Gäste beim Gehen so ein Zettelchen abreißen. Natürlich habe ich es bis heute immer noch nicht umgesetzt, dabei würde es nur ein paar am Minuten am PC kosten.
Wie auch immer. Ursprünglich standen die Worte „Nimm Dir was Du brauchst“ auf einem normalen Kopierpapier und unten Begriffe zum Abreißen. Jetzt habe ich diese Idee genommen und sie zu einer Geburtstagkarte umfunktioniert und angepasst.

Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst 7

Da ich es liebe verschiedene Schriftarten selber zu zeichnen, habe ich die Wörter per Hand geschrieben. Aber selbstverständlich könnt ihr an dieser Stelle mit dem PC arbeiten. Dann lasst ihr Schritt 2 einfach aus. Stattdessen erstellt ihr eine Tabelle, schreibt die Begriffe in die Spalten und druckt alles aus.

Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst

Du brauchst:
Tonpapier in Wunschfarbe
Kopierpapier
Bleistift
schwarzer Fineliner
Lineal/Geodreick
Klebestift
Schere
Pickel
(oder ähnliche Gegenstände mit Spitze – Zirkel, Sicherheitsnadel usw.)
Unterlage
Stifte
evt. Faden

Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst 1 Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst 2

    • 2 Rechtecke aus Tonpapier (hier: rot 10×15 cm, weiß 9x14cm)
      • das kleinere Rechteck aufs größere kleben
    • aufs Kopierpapier ein Rechteck mit Bleistift zeichnen (hier 6×15 cm)
      • teilt es in gleichgroße Spalten (Anzahl bestimmt ihr) und lasst oben einen Streifen frei (wird später die Klebefläche)
    • mit Fineliner könnt ihr kleine Punkte entlang der Tabelle zeichnen, da stecht ihr später mit dem Pickel hinein
      • radiert die Bleistiftlinien weg

Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst 3 Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst 4

    • schreibt nun Begriffe in diese Spalten (könnt euch selbst aussuchen, welche Wörter)
    • nehmt euch den Pickel (oder einen anderen spitzen Gegenstand, den ihr da habt) und eine Unterlage (hier: Korkuntersetzer) und stecht entlang der gepunkteten Linie
      • wer ein Perforationsgerät daheim hat, kann es natürlich gerne hierfür benutzen

Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst 5 Geburtstagskarte Nimm Dir was Du brauchst 6

    • für die Luftballons benutze ich immer das Innere der Griffringe von Scheren als Schablone (ihr könnt die natürlich auch frei Hand zeichnen)
    • klebt sowohl Abriss-Rechteck als auch Ballons auf
    • zeichnet entweder mit Bunt- oder Filzstiften die Ballonhälse (oder wie man dieses Teil nennt am Ende des Ballons) und klebt den Faden auf (benutzt ein etwas dickeren – erleichtert das Aufkleben) oder zeichnet diese Schnur mit einem Stift einfach ein

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    • zum Schluss kommen noch die Wörter „Nimm Dir was Du brauchst…“ auf die Karte

Selbstverständlich könnt ihr so eine Karte auch für jeden anderen Anlass anpassen und gestalten. Und die Luftballons sind kein Muss. Ob da jetzt Blumen, Sterne, Torten, Herze oder auch gar nichts hinkommen soll, dass überlasse ich euch.
Unsere Bekannte hat sich total darüber gefreut. Die Karte hängt jetzt an ihrem Kühlschrank, weil sie der Meinung war, dass sie viel zu schade ist, um in einem Schuhkarton zu verschwinden.
Und nun habe ich wieder knapp ein Jahr Zeit, um mir was Neues einfallen bzw. mich inspirieren zu lassen, haha.

Was haltet ihr von der Idee? Würdet ihr euch über so eine Karte freuen? Und was würdet ihr euch für heute abreißen?Rosy klein